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Donnerstag, 17. November 2011

Simulation einer Staubverwirbelung mit Autodesk Maya

Eine kleine Simulation einer Staubverwirbelung. Das Ganze wurde mit Maya Fluid realisiert. Zuerst hatte ich es mit nParticles versucht, aber das Ergebnis war einfach zu ungenau. Das Hauptproblem war hier wohl, den Staub durch die Luftverwirbelung unter dem Würfel zur Seite zu drücken. Einfach nur den Würfel mit dem Fluid verbinden funktionierte nicht. Das Fluid wurde einfach nur etwas zur Seite gedrückt, aber nicht wirklich verwirbelt. Nachdem ich den Würfel dann mit ein Volume Air Field verband (parent), und die Stärke entsprechend der Geschwindigkeit anpasste, hat es gepasst. Damit sich der Staub dann frei ausbreiten konnte, habe ich noch die Begrenzungen des Fluid Containers seitlich und oben entfernt.

Hier habe ich noch das Fluid, bzw. den Staub direkt über einen Emitter in den Container emittieren lassen. Die nächste Aktion wäre dann, das Fluid direkt zu bearbeiten, sodass es schon eine Staubschicht am Boden hat. Die Fläche des Bodens wird dann einfach ein wenig angehoben, sodass man den Staub dann nur noch bei der Verwirbelung sieht.

Das Ganze ist in HD gerendert. Anschauen in HD lohnt sich auch, auch wenn die Animation nur ca. 4 Sekunden dauert.


Samstag, 5. November 2011

Slow Motion (Zeitlupe) Gewitter und Feuer

Hier mal zwei kurze Slow-Motion Aufnahmen. Wollte ich schon länger hier hochladen, vorallem das mit dem Gewitter. Bei den Gewitteraufnahmen handelt es sich um mehrere Einzelaufnahmen mit teilweise bis zu 1000 Bildern pro Sekunde. Auf die FullHD-Bildrate von 29,97 Bildern pro Sekunde umgerechnet, heißt das bis zu 33x langsamer als in Wirklichkeit.

Viel Spaß damit, eine Vollbild-Ansicht in HD ist empfehlenswert.



Donnerstag, 20. Oktober 2011

So. Das Test-Rendering der Kamera B existiert nun auch. Die Simulation wird nur gegen Ende hin etwas ungenau und ich hab da noch ein paar zitternde Würfel. Die werde ich aber wohl in der entgültigen Version rausschneiden oder zumindest irgendwie abblenden.


Der momentane Test ist ohne jedwedes Post Processing, direkt aus mental ray herausgerendert und in XVid konvertiert.

Die entgültige Version wird wohl auch bald kommen.


Montag, 17. Oktober 2011

Lego Stop Motion

Hier mal ein kleiner Versuch, aus Einzelbildern einen Film zu bauen. Stop Motion eben.
Die Dinge im Hintergrund seien mal außer Acht zu lassen, da das eine recht spontane Idee waren.
Ist mit einer Fujifilm Finepix HS10 auf einem Stativ entstanden.


Dienstag, 11. Oktober 2011

Schauer / wolkenlos

Für die Tagesplanung hilft hin und wieder ein Blick aufs Wetter.
Vor ein paar Tagen habe ich aber festgestellt, dass man dies nicht bei MSN tun sollte. Zumindest hat Microsoft, jedenfalls was das Wetter angeht, ganz eigene Theorien oder Vorstellung.

Wenn ich das richtig interpretiere, sagt deren Wetterbericht aus, dass keine Wolken am Himmel sind wenn es mal richtig regnet. Wie auch immer das gehen soll. Zumindest steht das so beim MSN-Wetter: Schauer / wolkenlos

Samstag, 8. Oktober 2011

Dynamica Bullet Simulation mit 8000 Würfeln

So. Der erste Shot der Simulation mit immerhin 8000 fallenden Würfeln ist fertig. Allerdings sind da immernoch etwas zu viele Überlagerungen, die muss ich noch irgendwie rauskriegen. Und dann halt noch ne vernünftige Kamerafahrt. Solange ist das Camera Shake erstmal komplett in Fusion gemacht worden.

Auf jeden Fall sollte man in Youtube trotzdem auf HD 720p umschalten um soweit alles zu sehen. :D

Dienstag, 13. September 2011

Galaxy Render aka Milchstraße v3/v4

Sollte mal langsam wieder was posten... das Rendering der Milchstraße ist mittlerweile in Version 4 verfügbar. Aus Performance-Gründen und weils schicker aussieht, bin ich nun auf Maya nFluid umgestiegen. Nur noch einzelne Sterne generiere ich über nParticles. Das Fluid hat halt ne entsprechende Color Emission und noch bissl nen Density Map. Lediglich der Cache fürs Rendern ist mit 110 GB etwas groß...


Ist auch noch nicht ganz final, erstens mal ist die Animation viel zu schnell, zum anderen ist die Galaxie noch etwas flach. Die Geschwindigkeit, mit der sich das Fluid füllt, werde ich wohl entsprechend der Dichteverteilung noch etwas erhöhen. Das Ansehen in HD 720p ist aber trotzdem am meisten zu empfehlen.

Donnerstag, 25. August 2011

Gewitter, Blitze und Zeitlupe

Jaja, die Gewitter der letzten Tage sind schon recht praktisch. Man hat genug Gelegenheiten, Blitze zu fotografieren. Ich hab auch einie Zeitlupen-Videos (Slowmotion :D ) dazu (teilweise 16 mal langsamer als normal), aber die werde ich erst die Tage zusammenschneiden.









Freitag, 12. August 2011

Animation Galaxie V3

Ja wir kommen der Sache schon wieder einen Schritt näher. Die Partikel hab ich nochmal komplett verändert. Zuerstmal bin ich von den älteren Particles zu den Maya Nucleus nParticles geweselt.
Des Weiteren werden nun alle relevanten Attribute über die Textur gesteuert. Zum einen also die Farbe, ebenso die Transparenz und vorallen Dingen auch die Position, bzw. die Ausbreitungsgeschwindigkeit der Partikel.
Einziger Nachteil, die Rechenzeit nimmt extrem zu. So auf bis zu 20 Sekunden pro Simulations-Frame statt der bisherigen 2 Bilder pro Sekunde.



Verwenden werde ich aber weiterhin zwei einzelne Particle Shapes. Eine für die groben Strukturen, das sollen dann insgesamt 1.000.000 Partikel werden und dann nochmal einige hellere Sterne, so 50.000 bis 100.000 Partikel.

Danach muss ich schauen wie ich am besten vorankomme.


Ach ja, hier noch ein Testrender, allerdings nur mit etwa 250.000 Particles:







Dienstag, 9. August 2011

Dehnt sich das Universum aus, und wohin?

Es wird nicht nur angenommen, dass sich das Universum ausdehnt, es gilt seit der WMAP-Sonde (Wilkinson Microwave Anisotropy Probe) und seit Menschen wie Edwin Hubble als faktisch erwiesen.

Warum? Hubble fand heraus, dass sich alle Galaxien von uns entfernen. Und je weiter sie sich von uns überhaupt entfernt sind, desto schneller entfernen sie sich auch von uns. Es gibt dabei keinen zentralen Punkt von dem aus sie sich entfernen. Die Galaxien streben einheitlich auseinander.

Wie weit eine Galaxie entfernt ist, kann man an der Rotverschiebung des Lichtes erkennen. Wie geht das? Licht hat eine bestimmte Wellenlänge. Blaues Licht hat eine Wellenlänge von etwas mehr als 400 nm (Nanometer). Rot ist langwelliger - etwa bei bis zu 700 nm. Bei seiner Reise durch den Raum dehnt sich das Licht zusammen mit dem Raum aus. Je weiter es reisen muss, desto mehr dehnt es sich auch aus und desto roter wird es dann eben logischerweise - so würde ab einer großen Entfernung selbst ein sehr blau leuchtender Stern uns rot erscheinen. Das sieht man sehr gut im Hubble Ultra Deep Field Bild. Dort sind sehr alte Galaxien zu sehen, über 10 Milliarden Jahre alt. Diese erscheinen alle sehr gelb-orange, obwohl sie eigentlich eher weiß/bläulich erscheinen müssten.
Für die Messungen der Rotverschiebung nimmt man allerdings nicht die Lichtfarbe, die man sieht, sondern schaut sich bestimmte Spektrallinien der Elemente an. Jedes chemische Element hat in den Spektrallinien sogesehen seinen unverwechselbaren Fingerabdruck. Und bei diesen Linien überprüft man, wie weit sich Richtung Rot verschoben haben.

Wie kann man sich das mit der Ausdehnung aber nun vorstellen? Man macht auf einen leeren Luftballon viele kleine Punkte und pustet ihn dann auf. Alle Punkte entfernen sich dann gleichmäßig voneinander und zwischen ihnen ist mehr Platz. Dabei entfernen sich Punkte die weiter auseinander sind aber auch schneller - und das auch ohne, dass es irgendwo einen Punkt gibt von dem sich alle anderen entfernen.
Man kann sich nun unser Universum als höherdimensionale (meintwegen 4, bzw. dimensionale) Kugel vorstellen, die sich auch so ausdehnt. 

Und das erklärt auch, warum das Universum nicht unendlich ist, aber man trotzdem nicht an ein Ende kommt. Wie ein Käfer auf einer Kugel bewegt sich das Raumschiff durch das Universum. Irgendwann kommt man da wieder raus, wo man den Flug gestartet hat. So wie der Käfer, der ewig um die Kugel läuft.

Und wohin dehnt sich das ganze aus? Da gibt es unterschiedliche Theorien. Die eine sagt folgendes: Es dehnt sich eben ins Nichts aus, so komisch das auch klingen mag. Alles was unser Universum ist, befindet sich innerhalb der Raumzeit. Raumzeit, weil Raum und Zeit eine unzertrennliche Einheit darstellen, die Raumzeit. Und nur innerhalb dieser kann etwas existieren. Außerhalb ist kein Raum und keine Zeit. Daher ist da eben nichts und das Universum expandiert in dieses Nichts.

Andere Theorien gehen dann in Richtung von Multiversen und Paralleluniversen. Und diese werden heute sogar als wahrscheinlicher angesehen. Danach expandiert unser Universum in einen Hyperraum. In diesem Hyperraum, einem höherdimensionen Raum, schweben dann sehr viele Universen wie eine Art von Seifenblasen und dehnen sich aus. Gelegentlich kollidieren auch welche und dies setzt Energie frei, die sich in einem Urknall äußern könnte - so würde ein neues Universum geboren.

Und dann gibt es da noch die M-Theorie, eine vereinheitlichung der bisherigen String-Theorien (die leider alle einige Anomalien hatten). Da die M-Theorie frei von diesen Anomalien ist, gilt sie auch als Spitzenreiter wenn es um die Weltformel geht. Laut dieser Theorie ist ein Universum eine Art schwingende Membran (Brane) - oder sowas wie ein Brot das man in Scheiben schneidet. So stellt jede Scheibe neben der Anderen ein eigenes Universum dar. Auch hier können diese gelegentlich sich berühren und neue Universen bilden. Auf jeden Fall brauchen wir für diese Theorie aber insgesamt 11 Dimensionen - zum größten Teil aber im Bereich der Quantenmechanik. Die Strings sind danach noch viele Millionen Milliarden mal kleiner als Atome.

Auf jeden Fall bieten die neuen Theorien viel Raum für ein Universum, sich auszudehenen - eben in einen vieldimensionalen Hyperraum. Wir als dreidimensionale Wesen können das aber nicht erfassen. Wir sind an unsere drei Dimensionen und die Zeit gebunden. Daher dehnt sich das Universum für uns ins nichts aus, auch wenn dieses Nichts eigentlich "nur" ein sehr komplexer Raum ist.

Dienstag, 2. August 2011

Unsere Milchstraße in 3D

Warum nicht mal unsere Galaxie namens Milchstraße in 3D Ausprobieren?
Hier der erste Versuch, nen paar Dinge sind sicherlich noch zu ändern, aber soweit schonmal ganz vernünftig.

Renderzeit für die gesamte Animation war im übrigen 27 Stunden. Geht eigentlich noch. Auf jeden Fall sollte man sich das ganze in HD 720p ansehen.

Sonntag, 24. Juli 2011

Was oder wo war alles vor dem Urknall?

Eigentlich können wir noch nicht mal beantworten, was genau beim Urknall passierte, da ziehen uns die Planck-Zeit (5,39106 · 10−44 s) und Plank-Länge (1,616199 · 10−35 m) einen Strich durch die Rechnung. Beide Planck-Konstanten sind so gesehen winzig. Eine Sekunde ist gegen die Zeit eine Ewigkeit und ein Millimeter ist monströs gegen die Planck-Länge. Aber Unterhalb dieser Zeit, bzw. Länge versagen alle unsere physikalischen Grundlagen und Gesetze - wir können einfach keine Aussagen über das wieso, weshalb und warum treffen.

Wir gehen davon aus, dass zum Zeitpunkt Null des Urknalls dieser eine Singularität war - alles was unser Universum ausmacht, alles was an Materie und Energie vorhanden ist, war in einem einzigen Punkt vereint - ohne Größe oder Länge. Die vier Grundkräfte die wir kennen, waren alle zu einer Urkraft oder Superkraft vereint - auch das hindert uns daran, Aussagen über den Urknall oder das davor zu machen.

Die vier Grundkräfte sind Gravitation, Elektromagnetismus (Licht, Strom, Magnetismus, der Zusammenhalt der Atome...), starke Wechselwirkung - sie bindet z.B. die Elektronen an den Atomkern und schwache Wechselwirkung (verantwortlich für Radioaktivität).

Aber da mit dem Urknall alles entstand, war vorher einfach nichts. Zumindest nach dem alten "Glauben".

Zum Glück gibts ja aber noch andere Theorien:
Eine sagt aus, dass unser Universum irgendwann aufhört sich auszudehnen. Die Schwerkraft zieht dann alles wieder zusammen - der Big Shrink. Irgendwann ist die Anziehung durch die Schwerkraft so groß, dass alles wieder auf einen einzigen Punkt gezogen wird und so enorm komprimiert wird, dass wir wieder eine Singularität haben - und wieder einen neuen Urknall. Danach wäre vor dem Urknall ein sterbendes Universum gewesen. Aber diese Theorie hat heute nicht mehr viele Vertreter.

Eine andere Theorie geht von Multiversen aus. Viele einzelne Universen in einem sogenannten Hyperraum. Gelegentlich kollidieren zwei dieser Multiversen. Dadurch wird eine enorme Menge Energie frei und daraus entsteht ein neues Universum.

Die M-Theorie, also quasi eine Vereinigung der String-Theorien geht davon aus, dass Multiversen wie schwingende Membrane sind. Auch da kann es passieren, dass sich hin und wieder zwei dieser Membrane an einem Punkt berühren - wodurch dann auch ein Universum entstehen kann.

Beide letzteren Theorien sagen in soweit aber das gleiche aus: Vor unserem Urknall waren zwei bestehende Universen, die einander berührten und dadurch den Urknall auslösten. Und das sind bislang auch die aktuellsten Theorien.

Dienstag, 21. Juni 2011

PhysX Simulation in Maya

Nix wirklich spektakuläres. Nur eine kleine Simulation mit Hilfe von PhysX und dem entsprechenden Plugin für Maya.
Gerendert ist das ganze mit mental ray. Etwas Post-Processing mit Digitial Fusion.


Nachbars-Essen

Indirekt auch eine Erwähnung wert.
Heute stellte sich mir nämlich wieder die Frage, ob unsere Nachbarn, die nicht deutschen Ursprungs sind, irgendwie die Ansicht vertreten,wir hätten nicht genug Essen.

Letztendlich klingelte zwecksdessen heute dreimal die Tür.
Die ersten beiden Male gab es Gegrilltes, verständlicherweise ohne Schweinefleisch und auch nicht dramatisch. Aber das Design des Essens war nicht mein Fall. Beim letzten Klingeln gabs dann noch einen Salat - den bekommen wir allerdings nicht mehrmals die Woche, im Gegensatz zu den anderen Gerichten.

Ob ich die Sachen probiert habe... dazu lass ich lieber die Bilder sprechen. Glücklicherweise habe ich aber noch keine Bilder, wie das gegrillt wird.




Freitag, 17. Juni 2011

Mondfinsternis vom 15.06.2011

Wollen wir mal wieder diesen Blog beleben...

Naja, das mit Blutmond und so in unseren Breiten nix war, war ja schon vorher klar. Dazu lagen wir viel zu sehr in der Randzone und wo hier Mondaufgang war, war das Phenomen auch schon so ziemlich vorbei.


Dramatischer ist aber wohl eher die Tatsache, dass überall nur Wolken waren. Glücklicherweise sind sie dann aber in der letzten Hälfte der Finsternis mal teilweise verschwunden. So konnte man wenigstens nen paar Bilder machen.